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Meine Geschichte

Wer ich bin

Ich bin Raffael – ehemaliger Journalist und Konsumentenschützer, Initiator verschiedener Organisationen und Vater zweier Töchter.

 

Dank meinem vielfältigen Berufsleben und meinem grossen Wissensdurst habe ich realisiert, dass es fahrlässig wäre, wenn wir unsere Zukunft nur dem Kapitalismus überlassen würden. Mir ist wichtig, dass wir die Marktwirtschafts-Monokultur mit Pilotprojekten für eine andere Versorgung ergänzen und erlebbare Alternativen im Kleinen aufbauen. 

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Mein Ziel: Ein zukünftiges Wirtschaftssystem bereits heute erlebbar machen. Eine sichere Versorgung, die das Gute Leben für alle ermöglicht, innerhalb der planetaren Grenzen im Kleinen entstehen lassen, mit Potenzial zum Skalieren.

Was ich bisher aufgebaut habe

Begonnen hat alles im Journalismus: Nach dem Abschluss meines Bachelors in Journalismus & Organisationskommunikation habe ich schnell erste Erfahrungen als TV-Journalist bei KEYSTONE Video gemacht. Schnell war ich per du mit den letzten Miss Schweizen und hatte 5 von 7 Bundesrät:innen interviewt, es war crazy. Und eigentlich wollte ich mit Journalismus zu einer besseren Welt beitragen. Doch mich hat bald weniger interessiert, über Missen und Politik zu berichten – ich wollte die Welt selbst zum Positiven mitgestalten.

 

So habe ich nach einer persönlichen Krise und dem Ausstieg aus der Medienbranche während acht Jahren für die Stiftung für Konsumentenschutz die Repair Café-Bewegung in die Schweiz geholt und die LeihBar Bern aufgebaut. Als Mediensprecher der Vollgeld-Initiative habe ich für ein gerechteres Geldsystem gekämpft, ich habe die nichtgewinnorientierte Herba di Berna und eine Wohnbaugenossenschaft und Gemeinschaft "U-Huus" mit aufgebaut.

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Im Jahr 2023 gründete ich mit Gleichgesinnten Monda Futura, das Institut für eine lebenswerte Zukunft. Im August 2026 hat Monda Futura den Zukunftskompass veröffentlicht: Die grössten gemeinsamen Nenner der Schweizer Bevölkerung für eine lebenswerte Zukunft.

 

Jetzt setze ich mich dafür ein, dass die erwünschte Zukunft in konkreten Projekten getestet werden kann. Konkret beziehe ich mich auf das Zukunfts-Szenario "Garantierte Grundversorgung", in der alle, die freiwillig zur Versorgung beitragen auch von dieser profitieren können.

Warum die Marktlogik nicht reicht

Seit ich nach einer persönlichen Krise im 2011 die Welt aufmerksam und kritisch beobachte, hat sich eine Überzeugung verfestigt: Die grössten Probleme unserer Zeit lassen sich nicht innerhalb der Marktlogik lösen - im Gegenteil, oft haben gerade der Markt und Geld zum Problem geführt. Wir brauchen eine echte Alternative, nicht nur eine bessere Marktwirtschaft – eine moderne Schenkwirtschaft 2.0, die auf Schenken, Teilen und gegenseitigem Vertrauen basiert statt auf (Geld-)Tausch, Konkurrenz und Profit.

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Um die normalerweise erste Reaktion auf diese Aussage gleich vorneweg zu nehmen: Nein, ich will nicht zurück zum Tausch. ;-)

Wie ich diese Alternative erprobe

Deshalb schreibe ich zurzeit ein Buch darüber, wie wir den Kapitalismus überwinden können – vielleicht ist es einfacher, als wir alle denken. Bevor wir aber so einen grossen Schritt machen, müssen wir testen und ausprobieren ob die Schenkwirtschaft 2.0 wirklich hält, was sie verspricht. Deshalb baue ich einen Schenkgarten auf, produziere Snacks und Tofu zum Verschenken, rette Lebensmittel, entwickle den Solarpunk Coin und berate Menschen, die ihr Leben gemeinschaftlicher gestalten möchten. Über meine Erfahrungen und die grosse Vision einer geldfreien Welt schreibe ich Journal-Einträge und produziere Videos, damit möglichst viele Menschen realisieren, dass es eine Welt jenseits des Hamsterrades geben könnte - wenn wir sie denn wollen...

Wie ich heute lebe

Worüber ich spreche und schreibe, ist - so weit es geht - gelebter Alltag: Ich lebe mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern in einer Gemeinschaft mit 20 Erwachsenen und 10 Kindern in der Nähe von Bern. Mit 6 Erwachsenen davon teile ich seit über 10 Jahren mein Geld. Die Gemeinschaft liefert wertvolle Hinweise darauf, dass eine solidarische Wirtschaftslogik, die Bedürfnisse und Fähigkeiten zuvorderst stellt, funktionieren kann. Eine andere Wirtschaft ist nicht nur denkbar – sie ist lebbar. Bislang zumindest im Kleinen.

Mittendrin statt nur am Schreibtisch

Ich tue bin also kein Theoretiker am Schreibtisch, sondern mittendrin: Im Garten, beim Produzieren und am Verschenken. Ich kämpfe mit Rückschlägen, offenen Fragen und mir selbst – denn längst ist meine Überzeugung, dass ich das Richtige tue, nicht immer so gross, wie es von aussen vielleicht wirkt. Ich komme aber immer wieder zum Schluss, dass sich der Aufbau dieser Schenkprojekte lohnt. Weil es Freude macht, weil es verbindet und inspiriert und weil es ein Fensterchen in eine positive Zukunft öffnet.

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Je weniger ich einer Lohnarbeit nachgehen muss, desto mehr Zeit bleibt mir für den Aufbau der Schenkökonomie. Alleine geht das aber natürlich nicht. Ich freue mich, wenn du auf irgend eine Art mitwirken magst.

Spiel mich frei

Mein Ziel ist es, weniger für den Markt zu arbeiten und mehr Zeit in Schenkprojekte zu investieren. Erfahre mehr darüber, wie du mich unterstützen kannst, auf der Freispielen-Seite.

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